Donnerstag, 6. November 2008

Networking: die Stärke "schwacher" Verbindungen

In einem Workshop über Networking wurden uns heute die verschiedenen
sich damit befassenden Konzepte und Theorien vorgestellt. Vielen
bekannt, beruht die Kraft von Networking darauf, dass ein Großteil der
Gesellschaft über max. sechs Verbindungen mit einander vernetzt ist (Kleine-Welt-Phänomen).
Für mich persönlich ist das spannendste Konzept, dass "schwachen"
Beziehungen zwischen Menschen eine wichtige Bedeutung zuzurechnen ist.
Was steckt dahinter: eine Gruppe von Freunden oder Kollegen hat starke
Verbindungen untereinander, d.h. sie tauschen oft Informationen und
Neuigkeiten aus. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass man ab
einem bestimmten Zeitpunkt seltener neue Informationen erhält - die
Gruppe bewegt sich in ihrem eigenen "Universum". An dieser Stelle
kommen die schwachen Verbindungen ins Spiel: sie stehen für Menschen,
mit denen wir nur selten in Kontakt stehen, die sich in einem anderen
"Universum" bewegen. Und bauen damit die Brücke für den
Imformationsfluss zwischen den beiden Gruppen. Beide Gruppen
profitieren davon, da sie Zugang zur Information der anderen Gruppe
erhalten.

Was heisst das für das reale Leben? Jeder ist aufgefordert auch mit
Menschen in "losem" Kontakt zu bleiben, die man nicht gut oder nur
oberflächlich kennt. Das heisst für mich nicht, alles persönliche
preisgeben zu müssen, sondern eher die wichtigsten Informationen (Job,
Ausbildung, Erfahrungen, Interessen, etc) auszutauschen. Heutzutage
ist nichts leichter als dies - den internetbasierten sozialen
Netzwerken wie Xing, Facebook oder LinkedIn sei dank!

1 Kommentar:

Matthias hat gesagt…

Hi Phil
Hoffe du verlierst dich nicht zu sehr in losen Kontakten und genießt die engen weiterhin ;-)
Viele Grüße in das 16° Fußball-Viertel :o)

Liebe grüße
Matze